l
 

Arthrose bei Katzen


Ein Thema, dass uns besonders am Herzen liegt. Warum wir gerade über Arthrose bei Katzen sprechen wollen, ist, dass es eine Erkrankung ist, die leider erst sehr spät vom Tierhalter wahrgenommen wird. Eine Sensibilisierung auf erste Symptome ist daher sehr wichtig, um die Gelenkserkrankung abzufangen und umgehend eine Schmerztherapie zu starten. Katzen in menschlicher Obhut werden immer älter und degenerative Erkrankungen der Gelenke nehmen immer mehr zu. Für jedes Tier ist eine individuelle Therapieplanerstellung gemeinsam mit dem Tierarzt nötig. Eine bildgebende Diagnostik (Röntgen) gibt Aufschluss, ob es sich um Arthrose handelt.


Was ist Arthrose?
Arthrose ist eine (zum Teil altersbedingte) Abnützungserscheinung des Knorpels in den Gelenken. In den meisten Fällen sind Sprunggelenke, Knie, Ellbogen, Hüfte und/oder Wirbelsäule davon betroffen. Arthrose kann in jedem Gelenk entstehen, vor allem vorgeschädigte Areale wie z.B. durch Stürze/Verletzungen, sind früher oder später von Arthrose betroffen. Da dieser entzündliche Prozess in den Gelenken Knorpelmasse zerstört, verursacht dies wirklich große Schmerzen. Arthrose ist NICHT HEILBAR, aber man kann durch eine richtige Therapie die Degeneration des Knorpels verlangsamen und Schmerzen lindern.

Achte auf erste Anzeichen wie:
- humpeln/lahmen
- vermehrtes schlecken an Stellen der Gelenke
- Pfoten/Beinchen von sich strecken, Rückenlage
- Verdickung der Gelenke (degenerative Zubildung bei z. B. Sprunggelenke)
- vernachlässigen der Körperhygiene
- erschwertes erreichen höher gelegener Plätze, aber auch z. B. auf den Sessel springen wird schwieriger
- Unausgeglichenheit der Katze
- Kauerstellung (Schmerzen)

Wie oben schon erwähnt, ist Arthrose sehr schmerzhaft. Wird diese nicht mit einer Schmerztherapie behandelt, ist dies in unseren Augen definitiv Tierquälerei. Die Katze steht permanent unter Schmerzen und ist in ihrer Lebensqualität mehr als eingeschränkt. Jeder einzelne Schritt und jede Bewegung sind mit starken Schmerzen verbunden. Bitte schreckt nicht vor Schmerzmitteln zurück, weil diese sich vielleicht auf Magen/Nieren schlagen können. Hier müssen wir sagen, lieber um ein Jahr ein kürzeres Leben, als ein langes qualvolles und schmerzhaftes Leben, um nur das eigene Gemüt zu beruhigen.

Im Folgenden zählen wir einige Punkte auf die als Therapie gemacht/gegeben werden können:
- Schmerzmittel wie Metacam/Meloxidyl sind PFLICHT in der Hausapotheke. Starke Schübe MÜSSEN mit einem entzündungshemmenden Schmerzmittel behandelt werden.
- Zu Beginn bzw. bei noch leichter Arthrose kann das homöopathische Mittel Traumeel (für Tiere) und dann Zeel (beides von der Firma Heel) gegeben bzw. zusätzlich zu Medikamente gegeben werden
- CBD Öl (für Tiere!) – auf die Qualität kommt es an. Wir verwenden ausschließlich CBD Öl und Boswellia (Weihrauch) von cannaoil.nl (Anwendung unbedingt beachten bzw. in der Gruppe https://www.facebook.com/groups/447423672507646 nachlesen)
- PEA (Palmitoylethanolamid) - alle INFOS findest du in dieser Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/620670523072521
- Nahrungsergänzungen, die den noch vorhandenen Knorpel stärken und unterstützen. Hier muss sich jeder der sein Tier behandelt, ein wenig durchkämpfen. Nicht alles, was gut ist, mundet unseren Stubentigern. Hier ein paar Bestandteile, die u.a. sehr gut bei Arthrose unterstützen: Kollagen, Hyaluronsäure, Grünlippmuschel (Pulver), Teufelskralle, MSM, Weihrauch, usw.

- Solensia – ein neuartiges Medikament, dass für Arthrose bei Katzen entwickelt wurde (Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/324057139511436 )
- Gesunde Ernährung
- Physiotherapie
- Lasertherapie
- Magnetfeldtherapie
- Goldimplantate (Tierarztempfehlung gerne auf Anfrage)
- Stammzellentherapie (Animacel)
- Horizontaltherapie (https://www.facebook.com/groups/1431977907050627 )


Was sollte sonst noch beachtet werden?

- Liegeplätze mit einer Stufe leicht erreichbar machen
- auf einen vor Zugluft und Kälte geschützten Rückzugsort/Schlafplatz achten (Nässe/Kälte verschlechtert die Symptomatik)
- Futterschüsserl und Wasser auf eine Erhöhung stellen, damit sich die Katze nicht „hinkauern“ muss
- den Hauptschlafplatz mit einem orthopädischen Bettchen (leider auf Katzen abgestimmte nicht erhältlich) ausstatten – hier haben wir sehr gute Erfahrungen mit der kleinen Babymatratze von Träumeland gemacht. Die Katze wird gestützt, hat ausreichen Platz darauf und auch das „in die Gänge kommen“ nach dem aufstehen, ist deutlich verbessert. Für einige vielleicht übertrieben, für uns ein sehr wichtiger Beitrag zum Wohlbefinden im Alter für die Katze. (Träumeland - Bollerwagenmatratze)

Allgemeines zu Arthrose bei Katzen findet ihr auch in der Facebook-Gruppe „Arthrose bei Katzen“ (https://www.facebook.com/groups/1612137929081730)

 
 
 
E-Mail